Pensula

Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten die App Pensula und ihre Webseite verarbeiten, wozu und auf welcher Rechtsgrundlage, und welche Rechte du hast.

Verantwortlich

Daniel Spengler
Dorfstraße 23
86850 Fischach
Deutschland
info@pensula.de

Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht; gesetzlich ist keiner vorgeschrieben.

Auf dem Handy

Deine Wohnungen, Fotos, Unterlagen und Einstellungen bleiben auf diesem Handy. Die App sichert sie nicht im Google-Konto; eine Sicherung erstellst du selbst unter „Mehr“ → „Sicherung“. Wohnungen, Fotos und Unterlagen löschst du jederzeit in der App; eine gelöschte Wohnung liegt noch 30 Tage im Papierkorb, außer du leerst ihn vorher. Alles zusammen löschst du, indem du die App deinstallierst oder in den Einstellungen von Android ihre Daten löschst. Sicherungen und Dateien, die du geteilt oder abgelegt hast, bleiben dort, wo sie liegen; die löschst du dort selbst.

Fotos und die Seiten von Unterlagen, die du mit der Kamera aufnimmst oder aus der Galerie wählst, speichert die App ohne Standort und ohne die übrigen Angaben der Kamera; bei Fotos bleibt nur die Ausrichtung.

Eine Sicherung, eine Datei für Pensula, eine Kurzfassung, einen PDF-Bericht oder eine Unterlage gibt die App nur weiter, wenn du es auslöst: über das Teilen-Menü oder den Druckdialog von Android an das Ziel, das du dort wählst, oder mit „In anderer App öffnen“ an die App, die du wählst. Was das Ziel damit tut, regelt sein Anbieter.

Eine Datei, die du mit „Kalkulation importieren“ oder „Sicherung wiederherstellen“ auswählst oder als Unterlage ablegst, liest die App nur auf diesem Handy ein.

Links, etwa zu einem Inserat, öffnet die App in deinem Browser oder in der passenden App. Was dabei übertragen wird, regelt die Seite oder App, die sich öffnet.

Kein Konto, keine Analyse

Pensula hat keine Benutzerkonten: Du meldest dich nirgends an, und es gibt kein Konto, das gelöscht werden müsste. Die App legt keine Kennung deines Handys an und liest keine aus, nutzt keine Analyse und keine Werbung und sendet keine Absturzberichte. Auf dem Handy speichert sie nur, was sie für ihre Funktionen braucht; eine Einwilligung nach § 25 TDDDG ist deshalb nicht nötig.

Online-Dienste und was sie bekommen

Schalter: Beim Start fragt die App das Backend nach ihren Schaltern, etwa für die Adressvorschläge. Das Backend sieht dabei nur deine IP-Adresse.

Adressvorschläge: nur, wenn du eine Adresse tippst. Das Backend bekommt den getippten Text, ein zufälliges Kennzeichen für diese eine Suche und deine IP-Adresse. Es fragt Google Maps ohne deine IP-Adresse.

Lage-Prüfung: nur, wenn du „Lage prüfen“ oder „Neu prüfen“ tippst. Das Backend bekommt die Adresse der Wohnung (Straße, Hausnummer, PLZ und Ort) und deine IP-Adresse. Es fragt Google Maps ohne deine IP-Adresse: zuerst nach dem Punkt der Adresse, dann mit diesem Punkt nach Orten in der Nähe. Das Ergebnis bekommt nur die App auf diesem Handy; was sie davon behält, steht unter „Speicherdauer“. „In Google Maps öffnen“ und das Antippen eines Orts starten Google Maps; dabei bekommt Google die Adresse bzw. den Ort direkt von deinem Handy, nach den Regeln von Google.

KI-Prüfung und Inserat einlesen: nur, wenn du sie startest, und erst nach deiner Zustimmung. Das Backend bekommt die Seiten der Unterlagen, die du auswählst, bzw. des Inserats als Bilder oder den eingefügten Text, bei der KI-Prüfung dazu die Wohnfläche und zum Zusammenstellen die gelesenen Angaben ohne Zitate und das heutige Datum, außerdem deine IP-Adresse; das Ergebnis der Lage-Prüfung bekommt die KI nicht. Es lässt die Seiten vom Sprachmodell Claude direkt bei Anthropic in Rechenzentren in den USA lesen und gibt nur das Ergebnis zurück; das Ergebnis speichert nur die App. Unterlagen enthalten oft Namen anderer Personen; die KI soll keine Namen ausgeben, ganz ausschließen lässt sich das nicht. Meldest du ein KI-Ergebnis, bekommt das Backend den Text der Karte ohne Zitate, den Grund und deinen Kommentar; auch dieser Text kann Angaben aus deinen Unterlagen enthalten.

Deine Kalkulationen, dein Portfolio und deine Fotos sendet die App nie, deine Unterlagen nur für die KI-Prüfung, wenn du sie startest. Es gibt keine Anmeldung, keine Kennung des Geräts, keine Analyse und keine Werbung.

Empfänger

Google als Auftragsverarbeiter für Firebase und Google Cloud (das Backend läuft in Frankfurt) und Google als eigenständig Verantwortlicher für die Adressvorschläge und die Lage-Prüfung (Google Maps).

Für die KI-Prüfung und das Einlesen von Inseraten Anthropic als Auftragsverarbeiter, das Unternehmen hinter dem Sprachmodell Claude; Vertragspartner ist Anthropic Ireland, Limited.

Für die Webseite Google als Auftragsverarbeiter (Firebase Hosting); ausgeliefert wird sie über Server in vielen Ländern.

Zwecke und Rechtsgrundlagen

Schalter, Adressvorschläge, die Lage-Prüfung und der Schutz der Dienste vor Missbrauch und Kosten beruhen auf Art. 6 Abs. 1 f DSGVO: dem berechtigten Interesse an einer App, die zuverlässig und bezahlbar läuft, und an Vorschlägen und Prüfungen, die du selbst anforderst.

KI-Prüfung und Inserat einlesen beruhen auf deiner Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 a DSGVO); soweit deine Unterlagen Angaben über andere Personen enthalten, auf Art. 6 Abs. 1 f DSGVO: dem berechtigten Interesse, Unterlagen vor einem Kauf zu prüfen. Meldungen beruhen auf Art. 6 Abs. 1 f DSGVO: dem berechtigten Interesse, Fehler und unpassende Ergebnisse der KI zu erkennen und zu beheben.

Übermittlung außerhalb der EU

Google LLC ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; dazu gelten die Standardvertragsklauseln der EU.

Für die KI gehen die Seiten in die USA. Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU im Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit Anthropic.

Speicherdauer

Zu Schaltern, Adressvorschlägen und Lage-Prüfungen legt das Backend nichts über dich ab. Damit niemand die Dienste überlastet, zählt es die Anfragen je IP-Adresse nur im Arbeitsspeicher und vergisst sie nach kurzer Zeit, in der Regel nach höchstens 20 Minuten. Technische Protokolle der Aufrufe mit IP-Adresse speichert Google Cloud, womöglich auch außerhalb der EU, und löscht sie nach 30 Tagen. Den Suchtext verarbeitet Google Maps nach seinen eigenen Regeln.

Die Adresse einer Lage-Prüfung speichert das Backend nicht; was Google bei einer Anfrage aufzeichnet, regelt die Datenschutzerklärung von Google. Die App behält vom Ergebnis nur, was Google erlaubt: das Datum und die gefundene Adresse, dazu höchstens 30 Tage lang Entfernungen, Anzahlen und die Kennungen der nächsten Orte. Namen zeigt sie nur, solange du bei der Wohnung bist; gespeichert werden sie nicht.

Unterlagen und Ergebnisse der KI speichert unser Backend nicht. Anthropic speichert Anfragen nicht, außer seine Sicherheitssysteme markieren sie (dann bis zu 2 Jahre) oder ein Gesetz verlangt es, und nutzt sie nicht zum Training. Meldungen löscht unser Backend nach etwa 90 Tagen.

Sicherheit

Auf dem Handy liegen deine Daten im geschützten Speicher der App, den Android vor anderen Apps schützt. Eine Sicherung ist nicht verschlüsselt; bewahre sie so sorgfältig auf wie Kontoauszüge.

Was die App für ihre Online-Dienste sendet, geht verschlüsselt (HTTPS) an unser Backend. Es läuft bei Google Cloud in Frankfurt; Google betreibt es als Auftragsverarbeiter, verwalten kann es nur der Verantwortliche.

Google Play

Lädst du die App über Google Play herunter, verarbeitet Google die Daten dazu, etwa zu deinem Google-Konto, als eigenständig Verantwortlicher nach der Datenschutzerklärung von Google.

Wenn du eine E-Mail schreibst

Schreibst du an die E-Mail-Adresse unter „Verantwortlich“, etwa mit „E-Mail schreiben“ im Impressum der App, verarbeitet der Verantwortliche deine E-Mail-Adresse, deinen Namen, wenn du ihn nennst, und den Inhalt deiner Nachricht, um deine Anfrage zu beantworten: nach Art. 6 Abs. 1 f DSGVO, dem berechtigten Interesse, Anfragen zu beantworten. Die Nachricht liegt beim E-Mail-Anbieter des Verantwortlichen (Gmail von Google) und wird gelöscht, sobald deine Anfrage erledigt ist, außer eine gesetzliche Pflicht verlangt, sie aufzubewahren.

„E-Mail schreiben“ füllt nur den Betreff und die Zeile „Handy und Android-Version:“ vor. Was du einträgst und ob du die Nachricht sendest, entscheidest du in deinem E-Mail-Programm.

Die Webseite von Pensula

Die Rechtstexte stehen auch auf einer Webseite. Rufst du sie auf, verarbeitet Google als Auftragsverarbeiter (Firebase Hosting) technische Daten wie deine IP-Adresse, die aufgerufene Seite und den Zeitpunkt, um die Seite auszuliefern und vor Missbrauch zu schützen (Art. 6 Abs. 1 f DSGVO). Die Webseite setzt keine Cookies, nutzt keine Analyse und lädt keine Schriften, Bilder oder Skripte von anderen Servern. Wie lange Google diese Protokolle aufbewahrt, richtet sich nach dem Bedarf für den Betrieb und den Schutz vor Missbrauch; Google beschreibt es unter „Datenschutz und Sicherheit in Firebase“.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung; dafür genügt eine Nachricht an die Adresse unter „Verantwortlich“. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, etwa bei der deines Bundeslands (Art. 77 DSGVO). Für den Verantwortlichen zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) in Ansbach.

Hast du der KI zugestimmt, kannst du die Einwilligung jederzeit in der App zurücknehmen, ganz unten auf der Seite „Datenschutzerklärung“ unter „Mehr“ → „Rechtliches“; was davor geschah, bleibt rechtmäßig.

Beruht eine Verarbeitung auf deiner Einwilligung, etwa die KI-Prüfung, kannst du außerdem verlangen, die Daten, die du dafür bereitgestellt hast, in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zu bekommen (Art. 20 DSGVO).

Du bist nicht verpflichtet, Daten bereitzustellen. Ohne Internet funktioniert die App weiter; es fehlen dann nur die Online-Dienste.

Eine automatisierte Entscheidung im Einzelfall, auch durch Profiling (Art. 22 DSGVO), findet nicht statt.

Dein Recht auf Widerspruch

Einer Verarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 f DSGVO kannst du jederzeit aus Gründen widersprechen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben (Art. 21 DSGVO); dafür genügt eine Nachricht an die Adresse unter „Verantwortlich“. Die Adresse kannst du auch ohne Vorschläge tippen, und die Lage-Prüfung startet nur, wenn du sie antippst.

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Stand: 20. Oktober 2026